Schadstoffeinsatz
Am 2. Februar wurden wir in den Mittagsstunden zu einem Schadstoffeinsatz alarmiert. In einer Wohnhausanlage in Pixendorf waren, durch einen technischen Defekt, mehrere tausend Liter Glykol aus dem Heizungssystem ausgetreten. Aufgrund des Notrufes wurde gleich Alarmstufe 2 ausgelöst und die Betriebsfeuerwehr der Donau Chemie und die FF Heiligeneich mit dem Atemluftkompressor mit uns gemeinsam alarmiert. Da das Ausmaß nicht bekannt war, wurde bei der Anfahrt vom Einsatzleiter die FF Judenau nach alarmiert um für den Notfall gleich genügend Atemschutzträger vor Ort zu haben.
Bei unserer Ankunft wurden wir bereits von einem Installationsbetrieb erwartet. Von diesem erfuhren wir das ein vorhandenes Leck bereits abgedichtet wurde und es nur mehr um das abpumpen des ausgetretenen Schadstoffes ging.
Nach der Erkundung des Einsatzleiters, wurden bei den Zugängen zum Technikraum saugende Sperren aufgelegt und sicherheitshalber die Zugänge zu der Tiefgarage gesperrt. Gemeinsam mit einem Verantwortlichen der BTF Donau Chemie, konnte dann schließlich Entwarnung gegeben werden und die meisten Einsatzkräfte der Feuerwehr einrückend gemacht werden. Auch der Rettungsdienst, welcher für etwaige Evakuierungsmaßnahmen vor Ort war, konnte abrücken.
Wir warten schließlich noch das Eintreffen der Entsorgungsfirma, welche nach Rücksprache, vom Installateuerbetrieb beauftragt worden ist ab. Gemeinsam mit dieser konnte dann die Flüssigkeit abgepumpt werden.
Nach etwas mehr als 4 Stunden konnten wir dann schließlich auch einrücken. Gesamt waren bei diesem Einsatz mehr als 40 Einsatzkräfte der Einsatzorganisationen eingesetzt.
Eingesetzte Kräfte:
FF Michelhausen mit RLFA, KLF, VFA und 10 Mann
FF Judenau
FF Heiligeneich
BTF Donau Chemie
Rettungsdienst
Polizei






Der 17. Jänner war ein ereignisreicher Tag. Nicht nur das am Abend die Mitgliederversammlung mit Neuwahl anstand, wurden wir am Nachmittag im Stundentakt zu gleich drei Einsätzen alarmiert.
Der erste Einsatz war um 14:18 Uhr, da wurden wir zu einem Schadstoffeinsatz zur Socar Tankstelle in Spital alarmiert. Hier hatte ein Fahrzeug durch ein Gebrechen Öl verloren. Dieses wurde von uns aufgefangen und gebunden. Da dabei auch eine Ölspur bis nach Pixendorf festgestellt wurde, war auch die Straßenmeisterei im Einsatz.
Gerade als wir von diesem Einsatz eingerückt waren folgte eine Fahrzeugbergung beim BHF Tullnerfeld. Eine Lenkerin war mit ihrem Auto gegen eine Standsäule gefahren. Das Unfallauto konnten wir schließlich mittels Transportroller am Parkplatz gesichert abstellen. Die Dame wurde vorsorglich mit dem Rettungsdienst in das Krankenhaus gebracht.
Als letztes folgte um 16:16 Uhr ein Wassergebrechen in Mitterndorf. In einem Haus kam Wasser im Vorzimmer und der Küche von der Decke. Bei der Untersuchung des Dachbodens konnte eine defekte Rohrleitung vorgefunden werden. Von unserer Seite war aber kein weiteres Eingreifen notwendig, da die Besitzer das Wasser bereits vor unserem Eintreffen abgedreht hatten.
Eingesetzte Kräfte bei den drei Einsätzen:
FF Michelhausen mit KDOF, RLFA, WLFA, VFA und 28 Mann
Rettungsdienst, Polizei, Straßenmeisterei






Zu einem Treibstoffaustritt bei der Fa. Brucha wurden wir am Mittwoch, dem 23. Juni alarmiert. Bei einem Lkw war der Dieseltank aufgerissen worden.
Wir rückten mit dem KDOF und Schadstoffausrüstung zu dem Einsatz aus. Bei unser Ankunft war der Tank von Mitarbeiter bereits leer gepumpt worden. Ebenso wurde auch schon Bindemittel aufgebracht. Da aber bereits Treibstoff in den daneben liegenden Kanal geronnen war, wurde von der anwesenden Polizeistreife umgehend die Wasserrechtsbehörde informiert. Von unserer Seite war kein Eingreiffen notwendig, daher rückten wir wieder ein.
Eingesetzte Kräfte:
FF Michelhausen mit KDOF und 4 Mann
Polizei, Behörde
Am Mittwoch, dem 5. Februar wurden wir Nachmittags zu einem Schadstoffeinsatz nach Pixendorf alarmiert.
Wir rückten mit KDOF und RLFA zu dem Einsatz aus. Bei unserer Ankunft sahen wir, dass es bei einem Heizöltransporter im Zuge der Betankungsarbeiten zu einem Ölaustritt gekommen war.
Vom Lkw Fahrer wurde bei einem Kanal bereits ein Wall aufgeschüttet um das Eindringen von Öl in die Kanalisation zu verhindern. Wir holten mit dem Versorgungsfahrzeug weiteres Ölbindemittel aus dem Feuerwehrhaus, um das ausgeflossene Öl zu binden. Weiters wurden die Polizei, Wasserrechtsbehörde, Straßenmeisterei und Kläranlagenmitarbeiter zu dem Einsatz gerufen um die weitere Vorgehensweise abzuklären.
Nachdem wir den größten Teil des ausgeflossenen Heizöl gebunden hatten, konnten wir den Einsatz beenden. Die weiteren Reinigungsarbeiten wurden von einer Fachfirma durchgeführt.
Eingesetzte Kräfte:
FF Michelhausen mit KDOF, RLFA, VF und 9 Mann
Polizei, Straßenmeisterei, Behörde
Am Mittwoch, dem 3. Mai wurden wir kurz vor 14 Uhr zu einem Schadstoffaustritt nach Streihofen alarmiert.
Bei Verladearbeiten war bei einem Ladekran ein Schlauch geplatzt. Wir rückten mit KDOF und RLFA zu dem Einsatz aus. Bei unserer Ankunft sahen wir einen riesigen Ölfleck. Da uns nicht bekannt war wieviel Hydrauliköl ausgeflossen war und sich der Fleck auch in den Bereich eines Kanales und in den Grünstreifen erstreckte, wurde von uns die BH Tulln verständigt. Von diesen wurden Experten der Wasserrechtsbehörde geschickt.
Wir haben das Öl auf der Straße mittels Bindemittel gebunden und die Einsatzstelle der Behörde übergeben, welche weitere Schritte veranlasste. Nach zwei Stunden konnten wir wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
FF Michelhausen mit KDOF, RLFA und 7 Mann
BH Tulln


