Einsatzbericht
Heute, am Samstag den 1. September wurden wir um 10:30 Uhr zu einer Fahrzeugbergung alarmiert. Es war wieder die gleiche Stelle wie gestern, die L2090 im Kreuzungsbereich Michelhausen. Und wieder war eine junge Lenkerin aus dem Bezirk Tulln auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern gekommen und ins angrenzende Maisfeld gerutscht.
Wir rückten mit Kommando und Rüstlösch zum Einsatz aus. Bei unserer Ankunft konnten wir zum Glück wieder feststellen, das niemand verletzt war. Das Fahrzeug wurde mittels Winde wieder zurück auf die Straße gezogen.
Um 11:15 Uhr rückten wir wieder ins Feuerwehrhaus ein.
Eingesetzte Kräfte:
FF Michelhausen mit KDOF, RLFA und 7 Mann
Polizei Atzembrugg
Nur viereinhalb Stunden nach dem letzten Einsatz wurden wir um 15:14 Uhr wieder alarmiert. Diesmal laute der Alarmtext jedoch "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person". Die Unfallstelle schon altbekannt, L2090 im Kreuzungsbereich Michelhausen. Wiederrum war ein Fahrzeug ins Schleudern gekommen und rammte dabei aber diesmal ein entgegenkommendes Auto.
Laut Alarmplan wurden diesmal nicht nur wir, sondern auch die FF Atzenbrugg alarmiert. Bei Ankunft der Einsatzkräfte konnte festgestellt werden, dass niemand in ein Fahrzeug eingeklemmt war. Die beiden Insassen des Kombis mussten aber von der Rettung versorgt werden und wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades ins LKH Tulln gebracht. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei, führten wir die Bergung der beiden Unfallfahrzeuge mittels nachalarmierten Last Michelhausen durch. Die L2090 war während der ganzen Zeit für diesen Abschnitt gesperrt.
Nach zweieinhalb Stunden konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
FF Michelhausen mit KDOF, RLFA, LAST, Abschleppachse und 14 Mann
FF Atzenbrugg
Rettung mit NAW und RTW
Polizei
Straßenmeisterei Atzenbrugg
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Am Dienstag, den 28. August wurden wir kurz nach 22 Uhr zu einem technischen Einsatz am Notausstieg des Tunnels in Mitterndorf alarmiert. Bei der Ausrückemeldung wurde uns von Florian NÖ mitgeteilt, dass ein Einbruchsalarm in diesem Bereich des Tunnels vorliegt und wir das Tunnelportal Ost (Höhe Fa. Brucha) anfahren sollen, wo wir bereits von der Polizei erwartet werden.
Von der Polizei erfuhren wir, dass noch Personen im Tunnel vermutet werden. Damit dieser von den Exekutivkräften jedoch sicher betreten werden konnte, mussten wir eine Erdung für diesen Streckenabschnitt herstellen. Zu diesem Zweck fuhren das Kommando- und Versorgungsfahrzeug zum Westportal und das Rüstlöschfahrzeug blieb beim Ostportal. Nach Rücksprache mit dem Notfallkoordinator der Eisenbahn und der automatischen hergestellten Erdung durch die ÖBB, wurden von uns die Erdungen an beiden Portalen angebracht. Erst jetzt konnte der Tunnel von Polizeibeamten mittels Hunden gefahrlos durchsucht werden. Nachdem die Suche ergebnislos beendet war, wurden von uns die Erdungen wieder abgebaut. Nach erneuter Rücksprache mit der ÖBB konnten wir gegen 0.45 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
FF Michelhausen mit KDOF, RLFA, LAST und 20 Mann
Polizei mit mehren Fahrzeugen
Kurz vor 19 Uhr wurden wir am 25. Juli, bereits zum dritten Mal innerhalb von fünf Tagen, zu einem Verkehrsunfall gerufen.
Diesmal kam auf der B1, Höhe Straßenmeisterei, ein Lenker aus dem Bezirk Tulln mit seinem Pkw von der Straße ab und überschlug sich. Das Fahrzeug kam im Graben, am Dach liegend zum Stillstand.
Bei unserer Ankunft wurde der Fahrer bereits vom Roten Kreuz versorgt und mit Verletzungen unbestimmten Grades ins LKH Tulln gebracht. Nachdem die Einsatzstelle abgesichert und ein Brandschutz aufgebaut war, wurde vom Einsatzleiter das Last zur Fahrzeugbergung nachgefordert.
Nach der erfolgreichen Bergung reinigten wir die Straße noch provisorisch. Das Fahrzeug wurde am Gemeindelagerplatz gesichert abgestellt.
Gegen 20.30 Uhr konnten wir uns wieder Einsatzbereit melden.
Eingesetzte Kräfte:
FF Michelhausen mit KDOF, RLFA, Last und 15 Mann
RK Atzenbrugg mit 2 Mann
Polizei mit 3 Mann
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Mit dem Alarmtext " Verkehrsunfall, Fahrzeug überschlagen", wurden wir am 23. Juli auf die L2090 alarmiert. Da sich das WLF zu diesem Zeitpunkt in der Nähe auf einer Übungsfahrt befand fuhr es sofort die Einsatzstelle an, KDOF und RLFA folgten kurz darauf.
Eine junge Lenkerin aus dem Bezirk St. Pölten/Land war aus unbekannter Ursache mit ihrem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und überschlug sich. Sie blieb dabei fast unverletzt und konnte sich mit Hilfe von Ersthelfern aus dem Auto befreien.
Nach unserer Ankunft sicherten wir die Unfallstelle ab und kümmerten uns bis zum Eintreffen der Rettung um die Fahrerin. Diese wurde dann zur Untersuchung ins LKH Tulln gebracht. Nachdem der Unfall von der Polizei aufgenommen war, führten wir mit dem WLF die Fahrzeugbergung durch. Danach reinigten wir noch provisorisch die Fahrbahn. Das Unfallwrack wurde gesichert am Gemeindelagerplatz abgestellt.
Nach rund eineinhalb Stunden konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
FF Michelhausen mit KDOF, RLFA, Last und 14 Mann
RK Atzenbrugg mit 2 Mann
Polizei mit 3 Mann
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