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Am 17. Jänner 2026 findet im Zuge der 132. Mitgliederversammlung die Neuwahl des Kommandos statt. Diese muss vom Gesetz her alle fünf Jahre durchgeführt werden.
Aus diesem Grund fand am letzten Montag im alten Jahr, die letzte Dienstbesprechung des erweiterten Kommandos in dieser Funktionsperiode statt.
Bei dieser konnte Kommandant Josef Nußbaumer nochmals auf ein arbeitsreiches Jahr zurück blicken, aber auch auf die auslaufende Funktionsperiode wurde kurz eingegangen.
Aber es gilt auch den Blick nach vorne zu richten und so wurden bei dieser Besprechung noch einige Beschlüsse gefasst, welche ein weiterer Schritt nach vorne sind.
Seit einiger Zeit haben wir uns mit der Anschaffung einer Drohne beschäftigt, welche speziell für den Feuerwehrdienst geeignet ist. Nachdem nun die dementsprechenden Information vorliegen, beschlossen wir jetzt die Anschaffung einer solchen Drohne. Damit diese aber auch sicher betrieben werden kann, wurde eine Drohnengruppe ins Leben gerufen. In dieser sollen speziell Feuerwehrmitglieder sein, die einen sicheren Einsatz des Fluggerätes gewährleisten und auch jederzeit zwei bis drei Mann verfügbar sind um zu speziellen Einsätzen auszurücken.
Ein weiterer Punkt war die Übernahme unseres HLFA 3 in wenigen Wochen. Da nach dieser unser Kleinlöschfahrzeug ausgeschieden wird, beschlossen wir dieses ab sofort zum Verkauf freizugeben. Nähere Information darüber folgen in Kürze auf der Homepage.
Ein Punkt der ebenfalls im Zusammenhang mit der Übernahme des neuen Einsatzfahrzeuges steht, ist eine neue Ausrückeordnung. Bei dieser legten wir fest, welches Fahrzeug, bei welchem Einsatz primär ausrücken soll. Dieses soll jedoch nur ein Anhaltspunkt sein, wenn es die Lage erfordert kann diese vom Einsatzleiter jederzeit geändert werden.
Als letzter Beschluss stand die Erneuerung der Schutzbekleidung an. Da viele unser Schutzjacken der Kategorie KS04 in die Jahre gekommen sind, wir aktuell über 74 aktive Mitglieder verfügen und aus der Feuerwehrjugend stetig Junge Menschen nachrücken, ist dieser Schritt dringend notwendig. So wurde der Ankauf weiterer Jacken, gleiches Model wie vorhanden, beschlossen.
Bevor Kommandant Josef Nussbaumer diese letzte Dienstbesprechung schloss, wurden noch die bereits feststehenden Termine für das Feuerwehrjahr 2026 bekannt gegeben.
Um 2:42 Uhr wurden wir heute, am 28. Dezember, zu einer Fahrzeugbergung auf der Landesstraße 118 zwischen Pixendorf und Judenau alarmiert. Ein Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen und im Entwässerungsgraben neben der Straße gelandet.
Wir rückten mit KDOF, RLFA und WLFA mit Kran zu dem Einsatz aus. Bei unserer Ankunft war die Polizei bereits vor Ort. Wir sicherten die Einsatzstelle ab und erkundeten die Lage. Bei dem Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt. Nach der Freigabe durch die Polizei, begannen wir mit der Bergung. Dafür musste das Fahrzeug zuerst einseitig angehoben und ausgerichtet werden, um weitere Beschädigungen zu vermeiden. Danach konnten wir es auf dem WLFA verladen und in Pixendorf gesichert abstellen, wo es vom Pannendienst abgeholt wird.
Eingesetzte Kräfte:
FF Michelhausen mit KDOF, RLFA, KLF, WLFA mit Kran und 12 Mann




Am frühen Abend wurden wir am 21. Dezember erneut zu einem Einsatz alarmiert. Im Bereich der Landesstraße 115, bei Michelndorf, war von einem Pkw ein automtischer Notruf ausgelöst worden.
Gemeinsam mit den Feuerwehren Michelndorf und Atzenbrugg wurden wir zu einem Verkehrsunfall an den Unfallort entsendet.
Wir rückten mit RLFA und WLFA mit Kran zu dem Einsatz aus. Bei Ankunft der Feuerwehren konnte jedoch in dem Bereich nichts vorgefunden werden. Von Seiten der Polizei wurde der Einsatz dann schließlich auch storniert und alle Kräfte konnten wieder einrücken.
Eingesetzte Kräfte:
FF Michelhausen mit RLFA, WLFA und 14 Mann
FF Michelndorf
FF Atzenbrugg
Polizei
Heute Vormittag wurden wir kurz vor 10 Uhr zu einer Fahrzeugbergung alarmiert. Auf der L2090, auf Höhe des Tunnelportales, war eine Lenkerin mit ihrem Pkw von der Fahrbahn abgekommen. Das Fahrzeug überschlug sich und kam kurz vor dem Wassergraben zum Stillstand.
Wir rückten mit KDOF, RLFA und WLFA mit Kran zu dem Einsatz aus. Nach unserer Ankunft sicherten wir die Einsatzstelle sofort ab und alarmierten den Rettungsdienst nach. Von diesem wurde die Lenkerin anschließend zur Kontrolle in das Krankenhaus gebracht. Nach der Unfallaufnahme zogen wir das Auto mittels Seilwinde näher zur Fahrbahn und bargen dieses schließlich mit dem Kran. Danach konnte die Fahrbahn für den Verkehr wieder frei gegeben werden.
Eingesetzte Kräfte:
FF Michelhausen mit KDOF, RLFA, WLFA und 11 Mann
Polizei und Rettungsdienst




Um 16:25 Uhr wurden wir heute, am 20. Dezember zu einem Brandeinsatz in Atzelsdorf alarmiert. Aufgrund der Anzeige und der Lage des Gebäudes, wurde von der Alarmzentrale gleich ein B3 ausgelöst. Das heißt mit uns wurden gleichzeitig die beiden anderen Gemeindefeuerwehren Michelndorf und Rust, sowie die Feuerwehren Judenau, Tulln Stadt mit Drehleiter und Heiligeneich mit dem Atemluftkompressor alarmiert.
Wir rückten mit KDOF, RLFA, KLF und VFA aus. Bei unserer Ankunft erfuhren wir das sich Montageabfall in einem Container entzündet hatte. Erschwerend kam dazu das diese Mulde in einem Holzstadl stand. Unter Atemschutz rückten dann Trupps in die Scheune vor und begannen mit den Löscharbeiten. Nachdem der Containerinhalt soweit abgelöscht war, wurde dieser mittels Seilwinde ins Freie gezogen. Dort wurde dann der Container vollständig geflutet um eine erneute Entzündung auszuschließen.
Durch die Erstlöschmassnahmen der Bewohner und dem schnellen eingreifen der Feuerwehren, konnte schlimmeres verhindert werden.
Gesamt waren bei dem Einsatz 5 Feuerwehren mit 15 Fahrzeugen und 92 Mann eingesetzt. Die FF Tulln Stadt konnte bereits auf der Anfahrt storniert werden.
Eingesetzte Kräfte:
FF Michelhausen mit KDOF, RLFA, KLF, VFA und 31 Mann
FF Michelndorf
FF Rust
FF Judenau
FF Heiligeneich
FF Tulln Stadt
Polizei, Rettungsdienst







