RETTEN - LÖSCHEN - SCHÜTZEN - BERGEN

✆ NOTRUF: 122

Brand Aus in Spital

Ein langer und schwieriger Einsatz liegt hinter uns. Nachdem wir am 13. Jänner kurz nach 13 Uhr zu dem Brand einer Lagerhalle in Spital alarmiert worden sind, ging es Schlag auf Schlag.
Schon bei unserer Ankunft stand eine der Hallen in Vollbrand und die beiden anderen Hallen sah man auch schon erste Brandentwicklungen. Sofort wurden weitere Einsatzkräfte nach alarmiert. Aber die Brandintensität war zu stark und schon kurz darauf standen alle Hallen in Vollbrand. Die Rauchwolke war bis weit über die Bezirksgrenzen hinaus zu sehen. Um die Flammen unter Kontrolle zu bringen war, Aufgrund der unterschiedlichen Lagerungen in den Hallen, ein massiver Angriff mit Löschschaum notwendig. Um diesen auch von oben aufzubringen wurden auch Hubrettungsgeräte in Stellung gebracht. Da hierfür auch sehr viel Wasser benötigt wurde, installierte uns die EVN Wasser in einem nahe gelegenen Schacht Anschlüsse an einer Hauptwasserleitung. Von der Exekutive wurde eine großräumige Umleitung eingerichtet um auch Aufstellflächen für die nachrückenden Einsatzkräfte auf den Zufahrtsstraßen zu haben. In den Spitzenzeiten waren gleichzeitig 23 Feuerwehren mit rund 300 Einsatzkräften eingesetzt.
Ab den späteren Abendstunden konnten dann Feuerwehren einrücken und bis in die Morgenstunden gab es dann für die verbleibenden Feuerwehren zweimal eine Ablöse durch frische Einsatzkräfte. In den Nachtstunden bekamen die Einsatzkräfte dann auch Unterstützung durch eine Fachfirma mit Spezialgerät. Mittels eines Baggers konnten Trümmer gehoben werden um die darunter liegenden Glutnester zu löschen. Des weiteren wurde in den Morgenstunden, auf Anordnung der Behörde, begonnen das verunreinigte Erdreich im daneben liegendem Feld abzugraben. Und von einer weiteren Firma wurde das Löschwasser abgepumpt und entsorgt.
Um 14:30 Uhr konnte dann schließlich Brand Aus gegeben werden. Vereinzelte Glutnester wurden dann bis 18 Uhr abgelöscht. Danach konnten die Einsatzkräfte nach langen 29 Stunden vom Einsatzort abrücken. Gesamt waren in den beiden Tagen 35 Feuerwehren mit über 70 Fahrzeugen und annähernd 400 Mann im Einsatz.

Nach dem Einrücken war die Arbeit aber noch nicht vorbei, galt es doch die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen. Die Reinigung der Einsatzbekleidung und Gerätschaften wird auch noch die nächsten Tage in Anspruch nehmen.

Wir bedanken uns bei allen Einsatzorganisationen für die gute Zusammenarbeit, sowie ein großes Dankeschön auch an alle anderen helfenden Hände die uns in irgendeiner Weise unterstützt haben.


Eingesetzte Kräfte:

FF Michelhausen mit KDOF, RLFA, KLF, VFA mit Branddienstcontainer und Kran, VF und 41 Mann
FF Michelndorf
FF Rust
FF Atzenbrugg
FF Heiligeneich
FF Trasdorf
FF Sitzenberg
FF Saladorf
FF Würmla
FF Zwentendorf
FF Pischelsdorf
FF Dürnrohr
BTF Donau Chemie AG
FF Sieghartskirchen
FF Rappoltenkirchen
FF Dietersdorf
FF Plankenberg
FF Ollern
FF Elsbach
FF Judenau
FF Freunddorf
FF Asparn
FF Tulln Stadt
FF NÖ Feuewehr und Sicherheitszentrum
FF Langenlebarn
FF St. Andrä/Wördern
FF Wilfersdorf
FF Wolfpassing
FF Großweikersdorf
FF Klosterneuburg
FF Klosterneuburg-Kritzendorf
FF Klosterneuburg-Kierling
FF St. Pölten
FF Asperhofen
FF Siegersdorf
FF Stockerau
BTF Industriepark Schwechat
AFKDO Atzenbrugg
BFKDO Tulln

Polizei
Rettung
BH Tulln
Gewässeraufsicht
Bürgermeister Bernhard Heinl
Straßenmeisterei
EVN Wasser
Kläranlage Pixendorf



Medienberichte:

Gemeinde Michelhausen 13. Jänner
Gemeinde Michelhausen 14. Jänner
NÖN 13. Jänner
NÖN 14. Jänner
BFKDO Tulln
Ö-News 13. Jänner
Ö-News 14. Jänner
Flugaufnahme vom 14. Jänner