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Hochwasser

Dauerregen sorgt für Hochwasser

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Durch den Dauerregen am vergangen Wochenende führt die Perschling sehr viel Wasser. Das führte dazu, dass es am Sonntag Mittag zu einer Störung beim Teilungswerk der Perschling kam und in weiterer Folge am Abend dann ein Hochwasseralarm ausgelöst wurde. Nach Rücksprache mit dem Bürgermeister wurden weitere Schritte eingeleitet und die Anlage von uns weiter überwacht.


Hochwassereinsatz

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Am Dienstag den 4. Juni wurden wir zu Auspumparbeiten nach Zwentendorf alarmiert.
Zu diesem Zweck luden wir alle vorhanden Unterwasser- und Schmutzwasserpumpen mit dem dafür notwendigen Schlauchmaterial auf LAST und VF auf und fuhren gemeinsam mit dem Kommandofahrzeug zum Einsatzort. Dort wurde uns vom Einsatzleiter mitgeteilt, dass durch die Dämme der Hochwasserführenden Donau bereits das Wasser durchsickert. Weiters stand das Grundwasser bereits so hoch das dieses das Sozialheim, den Bauhof und den Donauhof bedrohte. Um dieses eintretende Wasser abzuhalten wurde im Bereich des Sportplatzes eine Grube ausgehoben, wo wir gemeinsam mit den anderen Feuerwehren des UA Michelhausen und Würmla, unsere Pumpen einsetzten. Für die Stromversorgung wurde der Generator des Bezirkes angefordert.
Die Einsatzleitung für diesen Einsatzabschnitt wurde dafür in unser Kommandofahrzeug verlegt.

Durch diesen massiven Einsatz von Pumpen, welcher bis zum Freitag den 7. Juni dauerte, konnte schlimmeres für die Gebäude verhindert werden.
Damit die Pumpen aber während der ganzen Zeit beaufsichtigt wurden, wechselten sich Kameraden aus den Feuerwehren in einem 6 Stunden Schichtdienst ab. Als Unterstand blieb für diese Zeit unser Versorgungsfahrzeug vor Ort.

Zu einer weiteren Einsatzfront wurden wir am Mittwochnachmittag angefordert. Für den Einsatzbereich rund um Grafenwörth wurden Tausende Sandsäcke benötigt. Dafür wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Judenau und Tulln-Stadt zum Sandsacktransport mittels LAST angefordert. Zu diesem Zweck wurde uns von der Fa. FK Agrar- und Umweltservice eine Mulde zur Verfügung gestellt.
Dieser Einsatz dauerte bis weit in die Nacht hinein an.

Eingesetzte Kräfte:

KDOF, LAST, VF und 30 Mann

Mehr Bilder im Fotoalbum.


Hochwasser an der Perschling

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Durch die schweren Regenfälle im St. Pöltner Bezirk rollte eine Hochwasserwelle die Perschling entlang. Innerhalb von nur einer Stunde stieg diese um mehr als zwei Meter. Dadurch kam es zu einer Summenstörung beim Teilungswerk. Wir rückten mit dem KDOF und 2 Mann aus, um diese zu beheben. Weiters musste eine Verklausung entfernt werden.