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Einsatzbericht

Fahrzeugbergung auf der L2090

Zu einer Fahrzeugbergung auf die L2090 wurden wir am Montag den 24. Juni, kurz vor 18 Uhr alarmiert.
Ein Lenker aus dem Bezirk St. Pölten Land war, auf Höhe der P&R Anlage Michelhausen, mit seinem Fahrzeug auf der Regennassen Fahrbahn ins Schleudern gekommen und in den Straßengraben gerutscht.
Wir rückten mit KDOF und RLFA zu dem Einsatz aus. Zum Glück konnten wir feststellen das der Fahrer bei dem Unfall unverletzt geblieben ist. Der PKW war im Frontbereich, nach der Kollision mit einem Baum aber derart beschädigt, dass vom Einsatzleiter das LAST mit Kran und Abschleppachse nachalarmiert wurde.
Nach dem Eintreffen zogen wir das Unfallfahrzeug mittels Seilwinde vom RLFA zurück auf die Fahrbahn und verluden es anschließend auf die Abschleppachse. Danach reinigten wir die Fahrbahn noch provisorisch vom Schmutz. Für die Dauer der Bergearbeiten war die L2090 gesperrt.
Nach etwas mehr als einer Stunde konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Eingesetzte Kräfte:

FF Michelhausen mit KDOF, RLFA, LAST mit Abschleppachse und 15 Mann


Motorradbergung auf der L2090

Am Samstag, den 15. Juni Nachmittags wurden wir gemeinsam mit der FF Pixendorf zu einer Motorradbergung auf die L2090 gerufen.

Da zu diesem Zeitpunkt auch unserer Feuerwehrfest war, konnte ein Teil der Mannschaft rasch zum Einsatzort ausrücken.
Bei unserer Ankunft stellte sich heraus, dass ein Motorradfahrer in einer Kurve im Bahnhofsbereich weggerutscht war und mit seinem Motorrad in einem Entwässerungsbecken landete. Der Fahrer kam mit einem Schrecken davon. Die Unfallstelle bereits von einer zufällig, an der Unfallstelle vorbei gekommen Bewerbsgruppe abgesichert.
Gemeinsam mit den Kameraden der FF Pixendorf wurde das Motorrad aus dem Wasser geborgen und am nahegelegen Parkplatz abgestellt.

Nach 40 Minuten rückten wir ins Feuerwehrhaus ein und nahmen unsere Arbeit im Festzelt wieder auf.

Eingesetzte Kräfte:

FF Michelhausen mit KDOF, RLFA, LAST und 12 Mann
FF Pixendorf

Bilder vom Einsatz siehe FF Pixendorf.


Hochwassereinsatz

Am Dienstag den 4. Juni wurden wir zu Auspumparbeiten nach Zwentendorf alarmiert.
Zu diesem Zweck luden wir alle vorhanden Unterwasser- und Schmutzwasserpumpen mit dem dafür notwendigen Schlauchmaterial auf LAST und VF auf und fuhren gemeinsam mit dem Kommandofahrzeug zum Einsatzort. Dort wurde uns vom Einsatzleiter mitgeteilt, dass durch die Dämme der Hochwasserführenden Donau bereits das Wasser durchsickert. Weiters stand das Grundwasser bereits so hoch das dieses das Sozialheim, den Bauhof und den Donauhof bedrohte. Um dieses eintretende Wasser abzuhalten wurde im Bereich des Sportplatzes eine Grube ausgehoben, wo wir gemeinsam mit den anderen Feuerwehren des UA Michelhausen und Würmla, unsere Pumpen einsetzten. Für die Stromversorgung wurde der Generator des Bezirkes angefordert.
Die Einsatzleitung für diesen Einsatzabschnitt wurde dafür in unser Kommandofahrzeug verlegt.

Durch diesen massiven Einsatz von Pumpen, welcher bis zum Freitag den 7. Juni dauerte, konnte schlimmeres für die Gebäude verhindert werden.
Damit die Pumpen aber während der ganzen Zeit beaufsichtigt wurden, wechselten sich Kameraden aus den Feuerwehren in einem 6 Stunden Schichtdienst ab. Als Unterstand blieb für diese Zeit unser Versorgungsfahrzeug vor Ort.

Zu einer weiteren Einsatzfront wurden wir am Mittwochnachmittag angefordert. Für den Einsatzbereich rund um Grafenwörth wurden Tausende Sandsäcke benötigt. Dafür wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Judenau und Tulln-Stadt zum Sandsacktransport mittels LAST angefordert. Zu diesem Zweck wurde uns von der Fa. FK Agrar- und Umweltservice eine Mulde zur Verfügung gestellt.
Dieser Einsatz dauerte bis weit in die Nacht hinein an.

Eingesetzte Kräfte:

KDOF, LAST, VF und 30 Mann

Mehr Bilder im Fotoalbum.


Fahrzeugbergung auf der B1

Am 11. Juni wurden wir um 14.21 Uhr, von der Landeswarnzentrale, zu einer Fahrzeugbergung auf der B1 kurz nach dem Kreisverkehr mit der L2090 alarmiert.
Da wir bereits mit den Vorbereitungsarbeiten für unser Zeltfest beschäftigt waren, konnten wir kurz darauf mit KDOF und RLFA zum Einsatzort ausrücken.
Bei unserer Ankunft stellte sich heraus, dass ein Lenker aus dem Bezirk Tulln mit seinem PKW, den Anhänger eines LKW gestreift hatte. Der Fahrer kam dabei mit dem Schrecken davon. Die Unfallstelle wurde bereits von der Polizei und den Kameraden aus Atzenbrugg, welche durch eine anscheinend falsche Ortsangabe vor uns alarmiert wurden, abgesichert.
Während die Kameraden vom RLFA die Absicherung von der FF Atzenbrugg übernahmen, wurde vom Einsatzleiter das LAST mit der Abschleppachse angefordert. Nach dem Eintreffen wurde das beschädigte Fahrzeug auf die Achse verladen und abtransportiert. Die Reinigung der Fahrbahn wurde von der Straßenmeisterei übernommen.
Wir konnten nach einer dreiviertel Stunde wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Eingesetzte Kräfte:

FF Michelhausen mit KDOF, RLFA, LAST mit Abschleppachse und 14 Mann
FF Atzenbrugg

Polizei Atzenbrugg
Straßenmeisterei


Verkehrsunfall in Mitterndorf

Am Samstag, den 11. Mai wurden wir um 15:47 Uhr zu einer Fahrzeugbergung nach Mitterndorf alarmiert.

Ein Wiener PKW kam aus unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab, streifte dabei einen Lichtmast der Straßenbeleuchtung und einen Baum und kam schließlich auf einer Einfriedung aufsitzend zum stehen. Die Fahrzeuginsassen blieben dabei unverletzt.

Das zufällig an der Unfallstelle vorbeifahrende KDOF der FF Perschling führte die ersten Absicherungsmaßnahmen durch. Nach unserem Eintreffen bargen wir das Unfallfahrzeug mittels Kran und stellten es gesichert auf dem angrenzenden Parkplatz ab.

Eingesetzte Kräfte:
FF Michelhausen: KDOF, RLFA, LAST+Kran mit 17 Mann
Polizeistreife Atzenbrugg
Fotos: FF Michelhausen


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