News

Hermann Joksch trat am 29.6.1972 kaum 20-jährig mit 6 weiteren Kameraden der FF Michelhausen bei. Zwei Jahre später erwarb er das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze und und im nächsten Jahr, 1974, das in Silber.
Er besuchte aber auch einige Kurse an der Landesfeuerwehrschule, wie 1973 den Grundlehrgang sowie den Öl- und Pulverlehrgang. Der Atemschutz- und Gruppenkommandantenlehrgang folgten 1978. Nach Abschluss dieser Lehrgänge, wurde er noch im selben Jahr zum Gruppenkommandanten bestellt. Die Funktion hatte erlange Zeit inne, bis er aus beruflichen Gründen in das Ausland musste. Nach seiner Rückkehr und durch seine berufliche Erfahrung war er als Berater für den Schadstoffe tätig.
Unvergessen bleibt Hermann aber auch als Chef unserer Achtelbar beim Zeltfest. Mit seinem unvergleichlichen Gespür für hervorragende Sortenweine verwöhnte er Jahr für Jahr unsere Gäste und natürlich auch uns.
Für seinen Einsatz erhielt er auch einige Auszeichnung, wie das Ehrenzeichen für vieljährige verdienstvolle Tätigkeit – 25 Jahre, welches er 1997 erhielt. In den Jahren 2012 und 2022 folgten das 40 und 50jährige Ehrenzeichen. Als letztes erhielt er im März 2025 die Katastropheneinsatzmedaille Hochwasser 2024.
Hermann Jocksch war immer ein absolut verlässlicher, gewissenhafter und humorvoller Kamerad wofür Ihm die FF Michelhausen nochmals für sein Wirken einen herzlichen Dank ausspricht.
Lieber Hermann wir werden dich stets in guter Erinnerung behalten!
Kurz vor 22 Uhr wurden wir am 2. Jänner zu einem Brandeinsatz, der höchsten Alarmstufe B4, in Langenrohr alarmiert. Innerhalb des Ortes stand ein Wohnhaus in Vollbrand.
Wir rückten mit KDOF, RLFA, KLF und VFA zu dem Einsatz aus. Vor Ort wurden uns dann unterschiedliche Aufgaben zugewiesen. Unser Kommandofahrzeug arbeitete im Einsatzunterstützungsstab mit und war für die Lageführung zuständig. Von den anderen Fahrzeugen wurden Atemschutztrupps gestellt, welche bei der Brandbekämpfung eingesetzt waren. Mit dem Kleinlöschfahrzeug wurde eine Wasserversorgung hergestellt. Dafür wurde mittels Tragkraftspritze aus einem Hausbrunnen angesaugt.
Gesamt waren bei dem Einsatz 11 Feuerwehren mit über 200 Mann eingesetzt.
Bericht BKFDO Tulln
Bericht ORF
Eingesetzte Kräfte:
FF Michelhausen mit KDOF, RLFA, KLF, VFA und 31 Mann






Am 2. Jänner wurden wir Vormittags zu einer Liftbefreiung alarmiert. In der Grillenbergsiedlung, in Michelhausen, war eine Lift zum Stillstand gekommen und eine Person befand sich darin.
Wir rückten mit dem Kleinlöschfahrzeug zu dem Einsatz aus. Nach unserer Ankunft konnte der betroffene Lift rasch gefunden werden. Jedoch konnte sich die Person anscheinend schon selbst befreien, bzw. dürfte der Lift doch geöffnet haben, da niemand mehr vorgefunden werden konnte. Von uns wurde der betroffene Aufzug Außer Betrieb genommen und wir rückten wieder ein.
Eingesetzte Kräfte:
FF Michelhausen mit KLF und 5 Mann
Schon traditionell trafen wir uns am Silvestertag im Feuerwehrhaus , um dieses im alten Jahr nochmals auf Vordermann zu bringen. Von den Kameraden:innen, wurden dabei die Räumlichkeiten des Feuerwehrhauses gereinigt. Aber auch alle Fahrzeuge erhielten nochmals eine Pflege.
Nach getaner Arbeit stärkten wir uns noch bei einem gemeinsamen Essen. Besonders freute es uns, das wir an diesem Tag im alten Jahr auch noch Besuch von unserem Bürgermeister Bernhard Heinl erhielten. Mit einem Gläschen wurde dann nochmals auf das alte Jahr angestossen.

Am 17. Jänner 2026 findet im Zuge der 132. Mitgliederversammlung die Neuwahl des Kommandos statt. Diese muss vom Gesetz her alle fünf Jahre durchgeführt werden.
Aus diesem Grund fand am letzten Montag im alten Jahr, die letzte Dienstbesprechung des erweiterten Kommandos in dieser Funktionsperiode statt.
Bei dieser konnte Kommandant Josef Nußbaumer nochmals auf ein arbeitsreiches Jahr zurück blicken, aber auch auf die auslaufende Funktionsperiode wurde kurz eingegangen.
Aber es gilt auch den Blick nach vorne zu richten und so wurden bei dieser Besprechung noch einige Beschlüsse gefasst, welche ein weiterer Schritt nach vorne sind.
Seit einiger Zeit haben wir uns mit der Anschaffung einer Drohne beschäftigt, welche speziell für den Feuerwehrdienst geeignet ist. Nachdem nun die dementsprechenden Information vorliegen, beschlossen wir jetzt die Anschaffung einer solchen Drohne. Damit diese aber auch sicher betrieben werden kann, wurde eine Drohnengruppe ins Leben gerufen. In dieser sollen speziell Feuerwehrmitglieder sein, die einen sicheren Einsatz des Fluggerätes gewährleisten und auch jederzeit zwei bis drei Mann verfügbar sind um zu speziellen Einsätzen auszurücken.
Ein weiterer Punkt war die Übernahme unseres HLFA 3 in wenigen Wochen. Da nach dieser unser Kleinlöschfahrzeug ausgeschieden wird, beschlossen wir dieses ab sofort zum Verkauf freizugeben. Nähere Information darüber folgen in Kürze auf der Homepage.
Ein Punkt der ebenfalls im Zusammenhang mit der Übernahme des neuen Einsatzfahrzeuges steht, ist eine neue Ausrückeordnung. Bei dieser legten wir fest, welches Fahrzeug, bei welchem Einsatz primär ausrücken soll. Dieses soll jedoch nur ein Anhaltspunkt sein, wenn es die Lage erfordert kann diese vom Einsatzleiter jederzeit geändert werden.
Als letzter Beschluss stand die Erneuerung der Schutzbekleidung an. Da viele unser Schutzjacken der Kategorie KS04 in die Jahre gekommen sind, wir aktuell über 74 aktive Mitglieder verfügen und aus der Feuerwehrjugend stetig Junge Menschen nachrücken, ist dieser Schritt dringend notwendig. So wurde der Ankauf weiterer Jacken, gleiches Model wie vorhanden, beschlossen.
Bevor Kommandant Josef Nussbaumer diese letzte Dienstbesprechung schloss, wurden noch die bereits feststehenden Termine für das Feuerwehrjahr 2026 bekannt gegeben.
