RETTEN - LÖSCHEN - SCHÜTZEN - BERGEN

✆ NOTRUF: 122

Einsatzbericht

Wespennest entfernen

Zu einem weiteren Einsatz wurden wir an diesem Donnerstag gerufen.
In einem Dachboden eines Wohnhauses in der Gartengasse befand sich ein für sie bedrohendes Wespennest, welches die Bewohner uns baden zu entfernen. Mittels Schutzbekeidung drangen zwei Kameraden zu dem Kobel vor und schnitten diesen herunter. 
Im Einsatz standen für rund eine Stunde vier Mann mit dem RLFA.


Zu einer Fahrzeugbergung wurden wir heute um 13:45 Uhr mündlich alarmiert. Ein PKW ist auf dem Weg zwischen Michelhausen und Streithofen von der Fahrbahn abgekommen und auf der abfallenden Böschung steckengeblieben.
Da sich einige Kameraden im Feuerwehrhaus befanden, konnte unverzüglich ausgerückt werden. Mittels der Seilwinde des RLFA wurde das Fahrzeug rasch geborgen. Da dieses unbeschädigt blieb, konnte die Fahrt fortgesetzt werden. Nach rund einer dreiviertelstunde konnten wir in das Feuerwehrhaus wieder einrücken.


Fahrzeugbergung auf der L2090

Heute wurden wir um 10:10 Uhr mitten unter den Vorbereitungen zum 26. Zeltfest mit dem Alarmtext "Fahrzeugbergung auf der L2090 Richtung Judenau – Wohnwagen in Graben mit Gasaustritt" alarmiert.

Als wir am Einsatzort ankamen, fanden wir folgende Situation vor: ein Wohnwagen hatte sich von der Anhängekupplung seines Zugfahrzeuges aus unbekannter Ursache gelöst und ist in den Straßengraben, sich überschlagend gestürzt. In weiterer Folge musste ein nachkommender PKW abbremsen und ein LKW fuhr auf diesen auf. Es waren keine Personen verletzt.

Nach der Absicherung der Einsatzstelle und der Sicherung, der sich im Wohnwagen befindlichen Propangasflasche, stellten wir mittels der Seilwinde des RLFA den schwer beschädigten Wohnwagen auf die Räder. Jedoch gestaltete sich die Bergung des Fahrzeuges aus dem Straßengraben schwierig. Mit einem geländegängigen Zugfahrzeug wurde schlussendlich das verunfallte Fahrzeug geborgen und gesichert in einem angrenzenden Feldweg abgestellt.

Nach rund zwei Stunden konnten wir in das Feuerwehrhaus wieder einrücken. Im Einsatz standen das RLFA und das KDOF mit gesamt 12 Mann.


Schwerer Arbeitsunfall in Schottergrube

Gestern war es in der Schottergrube der Fa. Gnant zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen. Ein Arbeiter wurde bei der Verladung eines Containers, von einer abgerissen Kette schwer an den Beinen verletzt.
Wir wurden um 8:58 Uhr zu einer Personenrettung, gemeinsam mit der FF Atzenbrugg alarmiert. Da unser Rüstlöschfahrzeug zu diesem Zeitpunkt gerade am Rückweg von einer Wasserversorgung war, rückten wir nur mit dem Kommandofahrzeug aus und das RLFA kam nach.
Der verletzte Arbeiter wurde bereits vom Notarztteam des Hubschraubers am Dach des Containers versorgt. Unsere Aufgabe war es gemeinsam mit der FF Atzenbrugg die Person vom Container herunter zu bekommen. Zu diesem zweck wurde diese von der Rettung in eine Vakuummatratze verpackt und auf die Schaufeltrage gelagert. Unter Mithilfe des Firmenradladders hoben wir nun den Verletzten runter und brachten Ihn zum Notarzthubschrauber.
Nach einer Stunde konnten wir wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Eingesetzte Kräfte:

FF Michelhausen mit KDOF, RLFA und 9 Mann
FF Atzenbrugg mit KRFS-A und TLFA

RTW Atzenbrugg
Notarzthubschrauber


Verkehrsunfall auf der B1 bei Spital

Heute Nacht wurden wir um 2:21 Uhr zu einer Fahrzeugbergung auf die B1 gerufen. Kurz darauf rückten wir mit KDOF und RLFA zum Einsatzort aus.
Ein junger Lenker aus dem Gemeindegebiet war aus unbekannter Ursache, auf Höhe der Straßenmeisterei von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt.

Bei der Ankunft stellten wir fest, dass die Fahrzeugtrümmer weit verstreut herum lagen und der Lenker nicht mehr im Fahrzeug war. Dieser wurde vom Roten Kreuz bereits versorgt, und mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus gebracht, wo er kurz darauf leider verstarb.

Von uns wurde sofort der Straßenabschnitt gesperrt, ein Brandschutz aufgebaut und da die Zündung noch eingeschalten war die Batterie abgeklemmt. Nach der Freigabe durch die Polizei reinigten wir die Straße provisorisch.
Da das Fahrzeug so zerstört war, wurde für die Bergung die Stadtfeuerwehr Tulln mit dem Wechselladefahrzeug angefordert. Das Wrack wurde am Abstellplatz der Gemeinde gesichert abgestellt.
Nach Beendigung der Aufräumarbeiten konnten wir um 3:50 Uhr wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.

Eingesetzte Kräfte:

FF Michelhausen mit KDOF, RLFA, VF und 12 MannFF Tulln Stadt mit WLFA-K, VF und 8 Mann

RTW Atzenbrugg und NEF Neulengbach
Polizei Atzenbrugg


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